© 2018 Walter Onitsch

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BARRY

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Barry White....

....war ein Musiker, ein Sänger...und was für einer! Barry White ist aber auch ein Kater. Ein echter Pascha. Eine Mischung aus sibirischem Tiger á la Siegfried und Roy und einer Hauskatze mit leichten siamesischen Zügen. Ein Wunderwerk der Natur.
So tauchte Barry, als er noch nicht Barry hieß, noch ca. 5 Kilo weniger hatte und sein Fell eher an einen räudigen Straßenkater, wie wir ihn aus „Pinocchio“ nur allzu gut kennen, irgendwann im Frühjahr des Jahres 2004 im Garten meines Hauses auf. Ich erinnere mich, dass ich mich an irgendeinem dieser frühen Morgen mit einer Tasse Espresso in der Hand auf die Terrasse begab, mit der Hoffnung, in der frischen Morgenluft meine verschlafenen Augen aufzubekommen. Wen verwundert es, dass ich glaubte zu träumen, als mich eben dieser räudige Kater von der Dachbodentreppe des Nebengebäudes anstarrte und ich zunächst einfach nur zurückstarrte.
Etwa drei Monate vergingen, in denen ich versuchte, das scheue Tier mit allen Tricks von dem Dachboden herunterzubekommen. Die teuersten Katzengoodies wurden eingesetzt, jeden Tag zur selben Zeit am selben Ort, auf der Terrasse. Immer hoffte ich, die Katze würde sich dadurch überreden lassen, ihr selbstgewähltes Exil zu verlassen. Irgendwann war es dann so weit. Der Kater kam und schnappte vorsichtig ein paar Happen. „Ein Gruß aus der Küche“, mehr war’s zunächst nicht. Allmählich wurden die Happen größer, die Angst kleiner und der Gute veränderte seinen Körperumfang. Und dann brauchte es nicht mehr allzu lange, und der Kater durfte auch von mir gestreichelt werden. Allerdings fehlte mir jedes Mal fast der halbe Arm, weil er kratzte und wie ein Tiger biss. Sein lautes Schnurren erinnerte irgendwie an einen Schmusesänger mit tiefer Stimme á la Barry White.

„Hey Baby....“, so lag er da wie ein Pascha, der mittlerweile etwas übergewichtige Kater und hatte erst mal einen Namen. Barry wurde immer zutraulicher und folgte mir auf Schritt und Tritt, er gehörte eben „zur Familie“.

Im Winter/Frühjahr des Jahres 2008 erkältete sich Barry scheinbar und litt 2 Wochen lang an einem furchtbaren Husten, der das arme Tier schwächte und etliche Tierarzt-Besuche erforderlich machte. Die Behandlung mit Spritzen und Tabletten blieb erfolglos, Barrys Zustand verschlechterte sich rasch. Ein Röntgen ergab den Verdacht, dass die Symptome evtl. durch ein Gewächs

im Magen verursacht wurden. Ob es sich um einen Tumor handelt, würde eine Operation ergeben, meinte der Tierarzt, welche durchaus auch Gewissheit über ein unbehandelbares Leiden ergeben könnte. In kurzer Zeit musste ich mir überlegen, ob ich einer Operation zustimmen oder Barry so zu Grunde gehen lassen wollte. Ich war verzweifelt...und Barry lag nur mehr herum und schaffte es kaum mehr zu husten.

Einzig das Telefonat mit meiner lieben Freundin Claudia half mir etwas aus meiner Lethargie. Mit ihrem Mann Walter wollte sie am nächsten Tag kommen und sich Barry „anschaun“.
Barry war inzwischen weg, er kam über Nacht nicht heim. Ich befürchtete, dass er sich zurückgezogen hatte und sterben würde. Am nächsten Morgen frühstückten wir drei auf der Terrasse, als in einem Moment des innigen Gedenkens mein Tiger müden Schrittes, anmutig und ruhig auf uns zukam. Ich glaubte zu träumen. Was dann geschah, konnte ich damals und kann ich heute noch nicht begreifen. Nach Walter‘s intensiver Energiearbeit mit Barry reinigte sich das Tier und übergab sein Inneres nach außen. Dann zog sich Barry unter einen Baum zurück, wo er für drei Tage verweilte. Nach diesen drei Tagen ging es aufwärts. Unterstützt durch eine homöopathische Medizin von Dr. Mäusl (D), ein speziell auf ihn abgestimmtes Trockenfutter und Walters intensiver Arbeit mit meinem Tiger lebt er heute noch! Es ging ihm rasch besser und ich bemerkte allmählich auch in seinem Verhalten eine Veränderung. Er wurde noch zutraulicher, schien auch mehr Vertrauen zu mir zu bekommen und begann sogar zu spielen, was er vorher nie tat.

Liebe Claudia, lieber Walter! Ich möchte Euch beiden von ganzem Herzen danken, denn ohne Euch wäre mein Tiger heute nicht mehr! Erstens, weil Ihr mir Mut gemacht habt, nicht gleich aufzugeben, und zweitens, weil ich mit Eurer Hilfe und Unterstützung es geschafft habe, über die Grenzen des Verstehens hinaus eine Ebene zu beschreiten, auf der mit allen Wesen kommuniziert werden kann.

Und würden wir dieses im Grunde einfache, „liebevolle in-Kontakt-treten“ auch unter uns Menschen praktizieren, so wäre es wohl eine bessere Welt......

Barry und ich wünschen Euch für Eure Arbeit alles Gute!


Eure Angi 

 

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